Der Mini wird familienfreundlich

Der Mini wird familienfreundlich

Zum ersten Mal in der über 50jährigen Geschichte des Mini gibt es den klassischen Hatchback jetzt auch als Fünftürer, wenn man solche Ableger der Minifamilie wie den Clubman, der jetzt ohnehin jetzt ausgedient hat oder den hochbeinigen Countryman mal außen vor lässt. Die verkörpern ja nicht wirklich den originären Kult-Mini aus längst vergangenen Zeiten. Sechzehn Zentimeter mehr an Länge gegenüber dem Dreitürer sind zwar von außen nicht sofort zu erkennen, wohl aber die beiden zusätzlichen Türen.

Hinter den Vordersitzen kann man gut sitzen, auch ohne gleich zu kuscheln

Gefühlt hat das Probesitzen hinten schnell zu der Erkenntnis geführt, dass bequemes Reisen dort für drei normal gewachsene Erwachsene eher Theorie bleibt. Wie sollte auch, denn breiter ist der Mini als Fünftürer nun mal nicht geworden. Dafür lässt es sich hinter den Vordersitzen zu zweit auch ohne gleich zu kuscheln gut aushalten. Der mühelose Zugang ist ein wertvolles Plus für all die männlichen und weiblichen Mini Fans, die im Dreitürer für die lieben Kleinen bislang Babyschalen oder Kindersitze mühsam durch die vordere Tür nach hinten wuchten mussten.

Bis zu 941 Liter Platz im Kofferraum sind für einen Kleinwagen ordentlich

Der Kofferraum fasst jetzt anstelle von 211 Litern immerhin 278 Liter, nach Umklappen der im Verhältnis 40:60 geteilten Rückbank dürfen es auch bis zu 941 Liter sein. Das ist ordentlich für einen Kleinwagen, der der Mini ja trotz allen Wachstums nun mal gerne bleiben möchte. Der VW Polo bietet seinen Passagieren allerdings mit 952 Liter doch noch mehr. Wie der Dreitürer fegt natürlich auch der Fünftürer fleißig durch die Kurven. Der sieben Zentimeter längere Radstand lässt ihn noch besser auf der Straße kleben, das straffe Fahrwerk und die präzise Lenkung lassen ein wenig von dem viel besungenen Gokartfeeling von einst aufkommen. Die Automatik passt natürlich nicht ganz dazu, erleichtert aber das Fahren beim Rechtslenker ganz erheblich.

Optional mit Head-Up-Display und Zugang zum Internet

Auf Wunsch oder in den teuren Ausstattungspaketen dabei sind Head-up-Display, Fahrmodusdrehschalter, Soundssystem und Mini Connect. Empfehlenswert die Wahl von Rückfahrkamera und Parkassistent, denn das Bugsieren in enge Parklücken ist mit dem gewachsenen Mini nicht einfacher geworden. Zur Markteinführung des Fünftürers stehe sechs Motorvarianten parat: drei Benziner und drei Diesel zwischen 75 kW/102 PS und 141 kW/192 PS. Neu dabei ist der SD mit einem Vierzylinder-Selbstzünder. Der akustisch sehr diskrete Zwei-Liter-Diesel leistet 170 PS, das reicht uns völlig aus, um den 1,3 Tonner flott auf den Weg zu bringen. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 223 km/h. Zum Verbrauch schreibt Mini 3,9 Liter Diesel auf 100 Kilometer ins Datenblatt, realistisch sind etwa ein Liter mehr. Die Einstiegsversion mit dem Benziner kostet ab 18.350 Euro, summa summarum schlägt im Mini Fünftürer jede der beiden neuen Türen mit 450 Euro zu Buche.

Datenblatt:
Hubraum: 1995 ccm
kw (PS): 125 (170) bei 4000 Umdrehungen
Nm bei U/min: 360 bei 1500
Abgas CO2: 99 g/km

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