Land Rover Experience Tour 2013 (Teil 1)

Land Rover Experience Tour 2013 (Teil 1)

Das Abenteuer kann beginnen. Für 12 der 60 Teilnehmer an der Endausscheidung in Wülfrath heißt es im September:  
Im Range Rover Evoque auf der Seidenstraße von Berlin nach Mumbai.

1. Teil: die Endausscheidung in Wülfrath

15000 Kilometer, 11 Länder, 5 Kulturkreise. Wo beginnt diese abenteuerliche Tour über die Seidenstraße? In einem stillgelegten Steinbruch in Wülfrath. Tausende haben sich beworben, 3.500 von ihnen wurden für die 10. Land Rover Experience Tour 2013 gesichtet. Für die Challenge um die wenigen Plätze für die Tour nach Mumbai, das früher bei uns Bombay hieß, haben sich schließlich 60 Teilnehmer qualifiziert.  30 Frauen und 30 Männer, von  denen 12 nach diesem Wochenende ihr Teilnahmeticket (fast) sicher in der Tasche haben werden. Da Land Rover die Frauenquote wirklich ernst nimmt, werden ab Mitte September – nach dem dann noch fälligen Medizin-Check – auf jeden Fall 6 Männer und 6 Frauen in Etappen die Seidenstraße von Berlin aus in Angriff nehmen.

Sportlich, stressfest und teamfähig muss man für die Experience sein  

Die Auswahl ist hart, aber zu schaffen. Sportlich, stressfest und vor allem teamfähig muss man oder frau für einen Platz in einem der Land Rover Evoque sein. Die Nacht war kurz, das lässt sich an den Gesichtern von Sabine, Cam, Klaus und Stefanie erkennen, die jetzt  langsam zum angesagten Orientierungslauf eintrudeln. Alle waren am Vorabend gegen 23 Uhr im Camp in ihre Zelte gekrabbelt und hatten sich auf Wecken um 6.30 Uhr eingestellt. Doch das war ein Trugschluss. Über die Alarmanlagen der Autos wurde die Nachtruhe beendet, ehe sie richtig begonnen hatte. Dann hieß es, die Zelte wieder abbrechen und einpacken. Es folgte eine Fahrt durch rabenschwarze Nacht zu verschiedenen Orientierungspunkten, wobei der Copilot unterwegs auch noch ein Kreuzworträtsel lösen sollte. Stress pur.  „Die letzten waren bis morgens um 5 Uhr unterwegs“ grinst Instruktor Oliver, der selbst aber noch weniger geschlafen hat. Doch das sei nun mal Teil der Challenge und alle hätten wissen müssen, dass hier die Nacht auch schon mal zum Tag gemacht wird.
Auch jetzt bleibt den Teilnehmern wenig Zeit zum Durchatmen. Sie müssen zu vier Zielen im Wald nach den Vorgaben eines GPS-Handempfängers laufen. Eine kurze Einweisung und der Erste rennt los. Ich könnte mir etwas Netteres vorstellen, als jetzt im Nieselregen durch den Wald zu rennen und eine Karte an den vier Verstecken abzustempeln, aber die Teilnehmer nehmen die Sache sichtbar ernst. Es geht schließlich um etwas Großes.

Carbonara aus der Tüte gibt einen Vorgeschmack auf die künftige Verpflegung

Als  „Belohnung“ gibt es nach dem 20-minütigen Waldlauf auch was Warmes. Mit einem Gaskocher, der in die Jackentasche passt, dürfen sich die hungrigen und übermüdeten Teilnehmer Wasser kochen. Damit wird aus einer Tüte Trockenfutter wahlweise Nudeln Carbonara, vegetarische Erbsensuppe oder Beef Stroganoff gezaubert. Schmeckt besser, als es aussieht, soweit herrscht Übereinkunft bei denen, die aus der Tüte ihren Brei löffeln. Am Abend vorher gab es am Zelt im Steinbruch reichlich Leckeres vom Grill, nicht alle haben deshalb schon wieder Hunger. Am nächsten Punkt der Challenge ist das Wetter dann richtig fies. Über den Baldeneysee fegen Schauerböen. Doch die Instruktoren kennen kein Pardon. Ab ins Kanu, lautet die Devise. Bei 22 Grad und Sonne wäre das sicher eine nette Sache. Aber das Ticket in den fernen Osten verlangt Härte gegen sich selbst. Die Prüfungen ausgedacht hat sich das Team von der Land Rover Experience Deutschland, die übrigens auch Offroadtouren für Selbstzahler organisieren. Heute geht es allerdings erstaunlich wenig ums Autofahren.

Führerschein ist Voraussetzung, der Rest wird trainiert

„Führerschein ist Voraussetzung, den Rest trainieren wird dann schon“, meint Harry, augenscheinlich der älteste unten den gut zwei Dutzend Instruktoren, die sicherstellen, dass nichts passiert. Mit ihrer Erfahrung haben sie schon ein Auge dafür, wer für die Extremtour das Zeug hat. Der Weg zum Sieg ist nicht nur nass wie beim Kanu-Rennen auf den Baldeneysee, er ist auch steinig und hat Gräben, vor denen selbst die kernigen Land Rover zunächst kapitulieren müssen. Im Wülfrather  Steinbruch, wo Land Rover Deutschland einen 120.000 Quadratmeter großen Offroad-Tummelplatz besitzt, muss ein Freelander über einen gut vier Meter breiten und vielleicht 1,70 Meter tiefen Graben geschafft werden.

In eine selbst gebaute Brücke müssen im Ernstfall alle vertrauen können  

Diverse Seile und vier passend lange und vertrauenerweckend dicke Stämme liegen auf der einen Seite des Grabens. Auf der anderen steht in zehn Metern Abstand ein Discovery, dessen Motorwinde die Hauptarbeit zu erledigen hat. Es gilt, die vier Stämme über den Graben zu ziehen und dann zu einer Behelfsbrücke zu verbinden. Teilnehmer Cam führt das Kommando. Die Rollenaufteilung ist klassisch, nicht eben Land Rover-like: Die Männer kümmern sich ums Bauen, die Frauen dürfen messen und mit den Seilen die beiden Stammpaare vertauen. Doch auch das übernehmen dann doch lieber zum Schluss die Männer. Wegen der Kraft. Auch am Steuer sitzt schließlich ein Mann, genau wie an der Winde, mit der der Freelander schließlich über die Baumbrücke gezogen wird. Doch damit habe sie kein Problem, lacht Sabine. Die Hauptsache ist, dass alle sich in der großen Sache einig sind. Gemeinsam stark zu sein und Eindrücke gewinnen zu können, die sie ihr ganzes Leben lang in Erinnerung behalten werden. Und dazu gehört jetzt schon die Endausscheidung hier in Wülfrath. Gemeinsam stark zu sein und Eindrücke zu gewinnen, die ein ganzes Leben haften bleiben. Dazu gehört jetzt schon die Endausscheidung hier in Wülfrath. Und für Sabine wird es weitergehen, seit gestern steht fest: Sie gehört zu den zwölf Siegern und ist mit dabei im Range Rover Evoque auf der Seidenstrasse.

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Ein Kommentar zu “Land Rover Experience Tour 2013 (Teil 1)

  1. Jens :

    Schöner Bericht!
    Mit kleinen Schmunzelfehlern im Detail … kannst mich gerne kontaktieren.
    Lieben Gruß,
    Jens (2. Etappe)

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