Regentauglicher Roadster

Regentauglicher Roadster

„You can stand under my umbrella“, schmachtet Rhianna. Wie passend: Der Regen prasselt an die Scheiben des BMW Z4, den die Bayern pünktlich zur kalendarischen Eröffnung der diesjährigen Cabriosaison überarbeitet haben. So wechselhaft wie das Wetter ist man bei BMW nicht: Unverändert leistet ein Stahl-Klappdach seinen Dienst. Nicht gerade jetzt, aber bei schönem Wetter, lässt es sich neuerdings auch während der Fahrt bei einer Geschwindigkeit von bis zu 40 km/h öffnen. Heute tut es mit seiner wetterfesten Konstruktion gute Dienste. Und um Akzente gegen das allumfassende Regengrau zu setzen, greifen wir zur auffälligsten der drei neuen Farben: Valencia Orange Metallic.


Nur behutsame optische Veränderungen

Das zaubert dann doch erfreute Blicke auf den Roadster, der ohnehin durch die extrem lange Motorhaube, die kleine Fahrgastzelle und das sehr kurzen Heck für Aufsehen sorgt.
Abgesehen von der Farbe ist die Optik kaum verändert. Nur wer genau hinsieht, entdeckt, dass die Scheinwerfer jetzt am oberen Rand LED’s wie einen Lidstrich tragen, die Blinker neu eingefasst und die Heckleuchten etwas überarbeitet wurden.
Innen gibt es passend zum Outfit im neuen Ausstattungspaket „Design Pure Traction“ eine schicke Kombination aus schwarzem Leder und orangefarbenen Flächen und Ziernähten.

Unter der Haube rotieren sechs Zylinder

Die Sitze sind sportlich eng auf den Körper zugeschnitten, aber um auch oberhalb des Armaturenbretts etwas zu sehen, musste ich mich schon hoch beamen. Trotzdem, richtig übersichtlich, besonders nach vorne heraus, wird der Z4 auch dann nicht.
Die kurvige Strecke lockt. Trotz nassem Asphalt. Ich drücke die Sporttaste. Selbst bei geschlossenem Fahrzeug ist das heisere Brüllen nicht zu überhören, mit dem der kräftige Druck auf das Gaspedal quittiert wird. Unter der Haube rotieren die sechs Zylinder und schleudern ihre 340 PS, als hätten sie nur darauf gewartet, ihre Kraft endlich voll über die Hinterachse in Tempo umzumünzen. Gierig dreht der Motor hoch, das serienmäßige Doppelkupplungsgetriebe dekliniert schnell seine sieben Gänge durch. Leistung satt macht den Z4 schnell und im Gewimmel der engen und schier endlosen Kurven auf der von BMW ausgesuchten Strecke kommt auch ohne Frischluftzufuhr Fahrfreude pur auf.  

Das Fahrwerk ist nie wirklich knüppelhart

Über den so genannten Fahrerlebnisschalter lassen sich das Ansprechverhalten von Motor, Dämpfer und Lenkung und die Schaltcharakteristik der Automatik in drei Stufen einstellen. Den Unterschied von „Sport“ zu „Komfort“ merkt man sofort, obwohl das Fahrwerk nie wirklich knüppelhart ist.  Immer an Bord des neuen Z4 sind unter anderem Klimaanlage, Xenon-Licht und ein Audiosystem mit sechs Lautsprechern. Auf Wunsch gibt es unter anderem Regensensoren, die heute nicht zu feinfühlig sein durften, und das Navigationssystem „Professional“, das über den optionalen „ConnectedDrive Services“ auch Zugriff auf das Internet bietet.
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Sparfüchse bekommen eine günstigeres Einstiegsmodell  

Den Eintrag zum Verbrauch des Z4 streifen wir nur kurz. Erwartungsgemäß lässt sportliche Fahrweise den angegebenen Normverbrauch von 9 Litern auf 100 km noch mal um die Hälfte mehr anschwellen, aber entweder, oder. Wer zu den Sparfüchsen zählt, für den gibt es den Z4 jetzt mit einem neuen Einstiegsmotor mit 156 PS und nur vier Zylindern, mit dem der Roadster mit 33.950 Euro sogar preisgünstiger ist als der Vorgänger und der mit den angegebenen 6,8 Litern auch weniger Durst haben soll.

Datenblatt:
– Hubraum: 2979 ccm
– kW (PS) :  250 (340) bei 5900
– Nm bei U/min: 450 bei 1500
– Abgas CO2: 210 g/km

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